Peter schreibt

Imagefilm Vereingte Hagel Versicherung fertig

Knapp ein halbes Jahr haben wir gemeinsam mit der Vereinigten Hagel Versicherung einen Imagefilm konzipiert und produziert. Seit 1 Woche ist der Film nun fertig und wurde feierlich in Gießen präsentiert. Film hier

Hinterlasse einen Kommentar
Peter schreibt

Flughafen Moskau

Hinterlasse einen Kommentar
Peter schreibt

Medienbildung Armenien

Wir sind wieder in Moskau. Zwischenstation nach Aschtarak, Armenien. Ab morgen werden wir eine Gruppe deutscher und armenischer Jugendlicher medienpädagogisch begleiten. Ausgehend von Artikel 2 und 3 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte erforschen die Jugendlichen das Schicksal von Armeniern, die während des 2. Weltkrieges im KZ Langenstein-Zwieberge inhaftiert waren, erarbeiten Ausgrenzungs- und Vernichtungsmechanismen während der NS-Zeit und setzen diese in Bezug zu den Ereignissen des Völkermordes an den Armeniern 1915/16 durch die Türken. Als Projektergebnis soll ein zweisprachiger Film entstehen, der gemeinsam mit den Jugendlichen beider Länder erarbeitet wird. Der Film soll als Bildungsmaterial in den beteiligten Schulen beider Projektpartner als Arbeitsfilm im Geschichts-, Ethik- und Sozialkundeunterricht gezeigt werden und als Angebot für die politische Bildung in der Region dienen. Das Projekt ist initiert vom Föderverein der Gedenkstätte Langenstein-Zwieberge, dem Gymnasium Martineum aus Halberstadt und der Schule Nr. 5 N. Sisakyan in Aschtarak. Unsere Arbeit findet im Rahmen des Förderprogramms „Europeans for Peace – Looking Back – Moving Forward“ der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ - EVZ – statt.

Hinterlasse einen Kommentar
Peter schreibt

the eagle has landed

Wir sind zurück aus Armenien. Danke fürs fleißige lesen! Jetzt müssen wir erst einmal Material sichern bevor wir am Samstag Morgen wieder in Richtung Yerewan aufbrechen werden. Komische Welt dieses Filmgeschäft.

Hinterlasse einen Kommentar
Peter schreibt

Tag 5 + 6 ::: Bitter Apricot ::: Dokumentarfilm

Bei strahlend blauem Himmel beginnen wir die Reise mit Saschik und Rouzanna zum Ararat. Für die Armenier ist er Symbol ihres Landes, einst gehörte er zu Armenien, bis Lenin den heiligen Berg abtrat, heute steht er auf türkischem Territorium. Über 5.000 Meter hoch rakt der Vulkanberg in den Himmel. Beim Kloster Chor Virap haben wir einen freien Blick auf den schneebedeckten Riesen, nur wenige hundert Meter entfernt stehen die türkischen Grenzposten. Chor Virap, ist einer der berühmtesten Wallfahrtsorte der armenisch-apostolischen Kirche. Der Legende nach hat hier der heilige Grigor 15 Jahre in einem Kerker gesessen, bis ihn die Königstochter befreite, damit er ihren heidnischen Vater heile. Auf diesem Weg soll das Christentum nach Armenien gekommen sein. Dann geht es in die Berge. Rouzanna kümmert sich um unsere Mahlzeit – Kräuter, Tomaten, Lavache (Brot), Käse und Wassermelone erstehen wir am Straßenrand. Hier bleiben wir mit unserem Bus liegen und trinken wartend einen Kaffee, den uns eine alte Frau auf ihrem einfachen Kocher bereitet, sie lebt vom Verkauf ihrer Wassermelonen. Ihre kleine Hütte steht direkt an der Straße. Aus dem Nichts hält ein LKW und gibt Saschik Starthilfe. Die Reise führt uns durch die kargen, armenischen Berge – nach Noravankh. Einem weiteren Kloster. Für diesen Tag haben wir den Ararat aus verschiedensten Perspektiven eingefangen und die Berge in unfassbarem Licht!

Zwei Dinge brauchen wir noch für den Trailer! Den Aprikosenbaum und einen Instrumentenbauer. Für heute sind wir in einem kleinen Dorf nordwestlich von Yerevan verabredet. Hier wollen wir einen alten Dudukbauer und seinen Sohn treffen, Jivan hat sie uns empfohlen. Seit sein Meisterbauer verstorben ist, lässt er hier seine Instrumente gestalten. Das Dorf liegt beim Berg Aragatz, je höher wir kommen, desto kälter wird es. In der Dorfmitte erwartet uns der alte Dudukbauer und nimmt uns mit in seine Werkstatt. Sein Sohn Kolja und er enthüllen vor Sören ihr Geheimnis des Instruments. Wieder sind wir dem Zauber der Duduk ein Stück näher gekommen. Koljas Frau bittet uns auf einen Kaffee zur Familie hinein, doch an Stelle eines einfachen Kaffees hat sie uns ein opulent, armenisches Essen gezaubert. Ein großer Dank an die armenische Köchin und die sehr warme Gastfreundschaft. Auf dem Rückweg durch die Berge finden wir bei biblischem Licht den Aprikosenbaum. Schnorhakalution Armenien – für diesen Tag, den Tag der Deutschen Einheit!

Hinterlasse einen Kommentar